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Top Facts zur Acai Bowl + Rezept

Acai Bowl

Die Acai Bowl hat sich in den letzten Monaten in Deutschland zum absoluten Food-Trend entwickelt! Mittlerweile gibt es bereits Cafés, die ausschließlich Acai-Bowls auf ihrer Karte anbieten. Doch was ist eine Acai-Bowl überhaupt?

Was ist eine Acai Bowl?

Die Acai Bowl kommt ursprünglich aus Brasilien und ist dort bereits seit Jahrhunderten eines der Grundnahrungsmittel der einheimischen Bevölkerung und ein äußerst beliebtes Frühstück. Der wichtigste Bestandteil der Acai Bowl ist die Acai Beere – die Frucht der Acai-Palme, die das ganze Jahr über vorwiegend in den Überschwemmungsgebieten des Amazonas geerntet wird. Ihr Geschmack geht in Richtung von dunkler Schokolade oder ähnelt ein wenig dem von Blaubeeren oder Johannisbeeren. Auch optisch sieht die Acai Beere etwas wie eine Blaubeere im Kleinformat aus: Sie ist nur knapp einen Zentimeter groß, aber steckt voller gesunder Inhaltsstoffe! Eine Acai Bowl ist eine Mischung aus Müsli und Eis und etwas Besseres als Dessert zum Frühstück gibt es meiner Meinung nach nicht! Vor allem im Sommer ist eine Acai Bowl zum Frühstück wunderbar erfrischend, da in Acai Bowls unter anderem pürierte gefrorene Früchte enthalten sind.

Acai Bowl

Was kommt in eine Acai Bowl?

Das Grundrezept der Brasilianer besteht aus Acai-Püree und einer Banane. Die Banane wird in Stücke geschnitten und über Nacht eingefroren. Anschließend gibt man am Morgen Acai-Püree oder frische Acai-Beeren hinzu und süßt die Bowl mit Guarana-Sirup, der in Brasilien aus den getrockneten Samen der Guaraná-Pflanze hergestellt wird. Getoppt wird das Ganze nach Originalrezept mit Bananen-Scheiben und Knuspermüsli.

Dieses Grundrezept der Brasilianer kann nach Belieben variiert werden und alle möglichen Beeren oder andere gefrorene Früchte mitpüriert werden, was die Acai Bowl so vielseitig und je nach Geschmack und Lust und Laune anpassbar macht! Dadurch kann es nicht nur als Frühstück gelöffelt werden, sondern auch eine gesunde Mahlzeit für zwischendurch darstellen oder als Abendessen an einem heißen Sommertag genossen werden. Bananen bilden immer eine gute Grundlage für eine cremige Konsistenz, jedoch können alle Arten von Früchten mitpüriert werden! Sehr gut eignen sich dafür tiefgefrorene Himbeeren, Äpfel, Birnen oder auch die gefriergetrockneten Beeren von SUPERGOODFRUITS. Wer nicht immer Bananen mitpürieren mag, kann, um eine cremige Konsistenz zu erreichen, wahlweise auch Kokosmilch oder Kokoswasser, Mandelmilch oder Cashewmus zugeben. Auch bei den Toppings ist Kreativität erlaubt: Von Nüssen, über Chia-Samen, Kokosflocken, frischen Früchten, Granola oder Erdnussbutter ist alles erlaubt was schmeckt 🙂

Mögliche Zutaten für das Topping:

Gefriergetrocknete Blaubeeren, gefriergetrocknete Brombeeren und Cranberrys oder auch gefriergetrockneter Sanddorn,  Erdbeeren, Brombeeren, Apfel, Mango, Trauben, Kiwi, Bananen, Pfirsiche, Nektarinen, Feigen, Granatapfelkerne, Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Cashewkerne, selbstgemachtes Granola, Schokoladenraspel, Kokosflocken, Knuspermüsli.

Mit diesem Zutaten ist meine Acai-Bowl ständig wandelbar, wodurch sie nie langweilig wird und ich mich immer darauf freue, neue Varianten auszuprobieren!

Woher bekomme ich die Acai Beere?

Frische Acai Beeren gibt es leider momentan nirgends in Deutschland zu kaufen – die Beeren sind aber in der gemahlenen Version als Pulver oder als Püree erhältlich. Grundsätzlich ist Fruchtpüree immer zu bevorzugen, da es intensiver und frischer schmeckt und im Püree noch mehr Nährstoffe erhalten bleiben als im Pulver. Fruchtpüree kann man beispielsweise online beim Fine Fruits Club aus Berlin bestellen, im Laden gibt es das momentan nirgends zu kaufen. Am besten das Acai grosso wählen: das enthält am wenigsten Wasser und damit den höchsten Fruchtanteil.

Acai-Pulver findet ihr hingegen mittlerweile in jedem gut sortierten Reformhaus in deutschen Städten. 100 g der Acai Beeren kosten dort zwischen 10 und 12 Euro, was nicht ganz billig ist, aber für viele Acai Bowls reicht. Am besten die Bio-Variante wählen, die keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker enthält! Für deine erste Acai Bowl genügt das Pulver auch völlig: Einfach 2 Teelöffel des Pulvers zu den pürierten Früchten geben – das entspricht dann etwa 200 g des Acai-Pürees – und im Mixer gut durchmischen. Fertig ist die Acai Bowl!

In einigen deutschen Großstädten gibt es auch schon Läden, die Acai Bowls zum Frühstück verkaufen. Als Münchnerin liebe ich besonders das Café Daddy Longlegs bei den Pinakotheken in der Barer Straße – eines der ersten Verkaufsorte für Acai Bowls in Deutschland überhaupt. Dort gibt es ausschließlich Acai Bowls in allen möglichen Variationen! Auch das süße kalifornische Café „LAX Eatery“ in der Nordendstraße bietet eine Acai Bowl auf ihrer Frühstückskarte an. Doch auch wer nicht in München wohnt, hat die Chance, mal eine köstliche Acai Bowl zum Frühstück zu probieren: In Frankfurt gibt es seit Kurzem die Rag Bar, die auch Acai-Bowls anbietet sowie in Hamburg im „Café Paledo“, in Düsseldorf in „Laura’s Deli“ oder in Berlin in der „Daluma Smoothie- und Saftbar“.

Wie viele Kalorien hat so eine Acai Bowl?

Die Kalorien einer Acai Bowl variieren stark nach jeweiligem Topping. Wer seine Acai Bowl mit Erdnussbutter und Schokolade toppt, bekommt leicht einmal 500 Kalorien zusammen, bei der leichteren Variante mit vielen frischen Früchten kommt man auf gerade einmal 250 bis 300 Kalorien. Wir bevorzugen sowieso die vitamingefüllte Variante, die uns zusammen mit den voller Wirkstoffen steckenden Acai-Beeren einen optimalen Energiekick für den Tag liefert und lange satt hält! Aber welche Wirkstoffe enthält die Acai Beere denn nun eigentlich?

Warum sind Acai Bowls so gesund?

Die Acai Beere ist eine Superfrucht, die voller gesunder Nährstoffe steckt: Aminosäuren, mehrfach ungesättigte Fette, Antioxidantien, Vitamin B1 und Vitamin C und eine Reihe weiterer wichtiger Mineralien wie Magnesium, Zink, Kalzium und Eisen – und außerdem hält sich auch noch lange satt und hat einen äußerst geringen Anteil an Fruchtzucker.

Die Antioxidantien fangen freie Radikale ab und unterstützen so die Erneuerung der Zellen und sorgen für eine pralle und strahlende Haut. Antioxidantien wirken quasi wie ein natürliches Anti-Aging-Mittel. Die ungesättigten Fette sind gut für unseren Blutkreislauf und senken den Blutdruck, was sich wiederum positiv auf unser Herz auswirkt. Vitamin B1 ist zuständig für die Versorgung unseres Nervensystems und unterstützt den Stoffwechsel, Vitamin C kräftigt das Bindegewebe und entgiftet – optimal, um unschöner Orangenhaut in Sommershorts vorzubeugen. Die Acai-Beere wird deshalb zu Recht als Wunderbeere bezeichnet, da sie bei regelmäßigem Verzehr tatsächlich zu schönerer Haut und Gewichtsabnahme verhelfen können. Ihr größter Pluspunkt ist meiner Meinung nach, dass sie einfach lecker schmecken und enorm wandelbar in ihrer Zubereitung sind.

Mein persönliches Lieblings-Acai-Rezept für den Sommer enthält neben den Grundzutaten Banane und Acai Püree auch gefrorene Himbeeren und etwas Mandelmilch. Aber seht selbst, hier kommt das Rezept!

LENAS LIEBLINGS ACAI BOWL


100 g Acai-Püree (alternativ 2 TL Acai Pulver)

1 reife Banane

100 g TK-Himbeeren

55 ml Mandelmilch

Für das Topping:

Knuspermüsli, Bananenscheiben, Erdbeeren, Chia-Samen, SUPERGOODFRUITS Heidelbeeren


Zubereitung

1) Die Banane in Stücke schneiden über Nacht in den Gefrierschrank legen.

2) Am nächsten Morgen die Bananenstücke mit den Himbeeren, der Mandelmilch und dem Acai-Püree oder Acai-Pulver in den Mixer geben und ca. 40 Sekunden kräftig pürieren, bis sich die Fruchtstücke mit dem Püree zu einer cremigen Masse verbunden haben.

3) Das Fruchtpüree in einer Schüssel füllen und mit aufgeschnittenen Bananen und Erdbeeren, sowie Chia-Samen, Knuspermüsli und SUPERGOODFRUITS Heidelbeeren toppen!

Viel Spaß beim Mixen!

Wie mögt ihr eure Acai Bowl am liebsten?

 

Sommerliche Grüße!

Eure Lena

Lena

1 Comment

  1. Jette 25. Juli 2016 Reply

    Sehr leckeres Rezept, ich liebe Acai. In Brasilien bekommt man das ja in wahrsten Sinne an jeder Ecke. Wenn man es in D bestellt, sollte man aber unbedingt darauf achten, dass das Pulver oder Püree (Pulver ist aber leckerer ;)) Bioqualität hat, sonst ist der Effekt auf die Gesundheit verpufft.

    Lg Jette

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